Reisebericht-Flugerlebnis USA Ost mit Mauiva Aircruise|9


Mauiva Aircruise in Washington DC

Mit dem Bus ging es zum Arlington Cemetery.

Als wir diese Stätte besuchten hat es dem Anlass entsprechend geregnet. Die sehr schöne Anlage existiert seit 1864 als Soldatenfriedhof und war den damaligen Bürgerkriegsopfern gewidmet. Vorrangig sind jetzt hier Militärs, wie Gefallene, Kriegsveteranen und solche mit den verschiedensten Orden, Opfer der Raumfahrt, Präsidenten der USA und Präsidenten des Gerichtshofes der USA. Es gibt eine Menge Kriterien, die zu einer Beisetzung auf diesem Friedhof berechtigen. Symbolisch kann man sagen, dass die hier begraben sind, die sich um die  USA verdient gemacht haben. Prominenteste Person ist natürlich J. F. Kennedy mit Frau Jacqueline Kennedy Onassis. Obwohl sie später den griechischen Reeder geheiratet hat, ist ihr diese Ehre zuteil geworden. Olle Robert, der so ein bisschen der Außenseiter war, hat ein bescheidenes Kreuz am unteren Ende des Kennedyhügels. Nun muss er sehen, wie er damit fertig wird. Interessant ist, dass bei den verschiedenen Grabmalen des unbekannten Soldaten als nächster Verwandter der jeweilige amtierende Präsident genannt wird. Für den 2. Weltkrieg war das Präsident Eisenhower.

 

Wieder in der Innenstadt von Washington hatten wir noch freie Zeit für den Besuch des National Air & Space Museums.

Übrigens können in Washington alle Museen ohne Eintrittsgeld besucht werden. Es ist vollgestopft mit Luftfahrt- und Raumfahrtgeschichte, dass ein Aufzählen wohl nicht viel Sinn ergibt, aber es zeigt einfach wie viele Ideen die Konstrukteure hatten, um sich in die Luft zu bewegen und das natürlich auch für militärische Zwecke zu nutzen. Äußerst interessant war natürlich das Imax-Kino in 3D-Format aber hier mit Eintritt 7$/Film. Die Entwicklung der Boeing-Flugzeuge bis zum Airliner war sehr sehenswert. Die Hubble-Mission mit spektakulären Bildern von den insgesamt mehr als 10000 gemachten Aufnahmen aus dem Weltraum mit seinen Rückschlüssen auf die Entstehung des über 13 Milliarden Jahre alten Universums und dazu die Arbeit der Astronauten bei der Montage und Demontage des „Fotoapparates“, einem 11 Tonnen schweren Teleskop ebenso. Hier kann man schon eine gute Zeit verbringen.

Sehenswert wäre sicher noch ein Besuch des National Museum of American History gewesen, wo nach Tipps unserer Reiseführerin alle Lebensbereiche der USA in sehr eindrucksvoller Form dargestellt werden, ob Kultur, Wirtschaft, Politik, Arbeit, Wirtschaft, Land und Leute, die Besiedlung Heimatverbundenheit, Familie, der Gemeinschaftssinn und schließlich die Leistungen in Wissenschaft, Medizin und Technologie und die Rolle der USA in der Welt.

Ein weiterer Tipp ist die Library of Congress (LoC) als größte Bibliothek der Welt mit vielen Millionen Büchern, Handschriften, Fotos und Kartenmaterial gewesen. Also wer hier studieren darf geht garantiert nicht dümmer weg als er/sie gekommen ist;-). Wir mussten vorerst mit unserem derzeitigen Wissensstand vorlieb nehmen.

Unsere kleine Bibliothek geht immer mit auf Reisen.

E-Book ist der Trend. Wenn ich wollte, könnte ich Tausend Bücher speichern. So eine Leseratte kann ich gar nicht sein. Müsste ich ja noch mehr verreisen.  😉 Aber mal im Ernst, meine Bibliothek ist nur 300 g leicht. Und die USA sind wieder die Vorreiter auf diesem Gebiet, denn ca. 33% der Schulbibliotheken und öffentlichen Bibliotheken arbeiten bereits mit E-Books und den entsprechenden E-Book-Readern. Den Erstkontakt damit hatten wir am Strand von Marco Island. Mit unserem neu erworbenen Netbook wollten wir die herunter geladenen E-Books in aller Ruhe lesen. Denkste!!! Der Bildschirm war nicht zu sehen im gleisenden Sonnenschein. Eine Nachbarin hatte etwas kleines Flaches in der Hand und las. Es gehörte ihrem Sohn. Da entdeckten wir den E-Book-Reader mit dem typischen matten schwarz/grauen Bildschirm der bei Sonnenlicht noch viel besser zu sehen ist. Nun ist die Begeisterung groß.

Für uns war einfach die Zeit zu knapp, um sich ausführlich mit dem Fundus der LoC zu beschäftigen. Wir beschäftigen uns mit LOC (Liquid Organic Cleaner) aus den USA, dem geheimnisumwobenen grandiosen Generalreiniger, der jeder Hausfrau die Arbeit erleichtert, aber kein Studium an der Bibliothek erfordert *smile*

 

Es würde sich lohnen einen extra längeren Besuch in Washington zu planen, um wie in New York die Stadt besser zu erkunden.

 

Für einen kleinen Ausflug nach Chinatown hat es gerade noch gereicht. Mit der roten Linie der Metro ging es vom L‘Enfant Plaza Richtung Fort Totten zum Gallery Plaza-Chinatown Station, um gleich am Ausgang von einem riesigen typisch chinesischem Tor über die gesamte Straßenbreite überrascht zu werden. In einem der vielen chinesischen Restaurationen war ein breiter Querschnitt aller Bevölkerungsschichten vertreten ( na ja, die High Society hat sicher gefehlt *grins*) und es gab sehr schmackhaftes Essen (kein Hund). Die Metro ist hier so gut ausgebaut und sicher, dass man auch ohne Auto sehr, sehr viel erkunden kann, wenn es die Füße nicht mehr hergeben. An der Bahnsteigkante sind z.B. orangefarbige Leuchten eingebaut, die signalisieren, wenn der Einstieg nicht mehr erlaubt ist.

Das Fahrrad ist auch noch eine heiße Alternative. An der Washington Union Station bot eine Bike Station unter dem Motto Bike and Roll für 7$/h oder 35$/Tag sehr komfortable Fahrräder. Auf den Hauptstraßen haben wir gut ausgebaute Fahrradwege auf der Mittelspur entdeckt. Einfach genial.

Und schon war die Zeit vergangen und unser Rückflug mit dem von Mauiva Aircruise organisierten Flieger nach New York stand an. 

Ruck zuck waren wir wieder in der schnellsten Metropole der Welt.

Hier endet die wunderschöne Reise mit Muaiva AirCruise

„Weltweit-USA-Flugreisen-Eastern Jetsetter“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.