Reisebericht-Flugerlebnis USA Ost mit Mauiva Aircruise|5


Mauiva Aircruise- Eine Woche Rundreise an der Ostküste der USA und von Kanada

Organisiert ist die Reise über Mauiva AirCruise aus Altamonte Springs in Florida.

Ein brandneues und in dieser Form einzigartiges Rundreisekonzept, das kaum einer im Angebot hat.

Du legst lange Strecken zwischen Städten und Sehenswürdigkeiten mit einem Privatflugzeug zurück,  komfortabel fliegst du von einem Höhepunkt zum nächsten und sparst somit lange Reisezeiten im Bus oder Mietwagen. Ausschließlich  kurze Strecken werden mit Bus oder Mietwagen gefahren.

Titel dieser Reise „All American East Experience“. Ich habe mir den Reisetermin im Oktober herausgesucht, da ich einerseits auf annehmbares Sightseeing Wetter gesetzt habe und andererseits bei Sonnabendanreise ein Reiseführer mit Deutschkenntnissen in Aussicht gestellt war. Die Rundreise ab New York beginnt schon gegen 6:00.

Mauiva Aircruise –  Zu den Niagarafällen

Von New York ging die Busfahrt zum Westchester Airport.

Hier stand eine 30-sitzige Turboprop Maschine EMB 120 des brasilianischen Flugzeugbauers Embraer für den ca. 1 Stunde dauernden Flug zur Verfügung mit Stewardess und Frühstück!!!! Vorteilhaft waren die fehlenden Sicherheitskontrollen. Einfach locker. Mit dem Bus ging`s ca. 20 Minuten mit Grenzübergang nach Niagara Falls über die Regenbogenbrücke, den Niagara River und die Niagarafälle bereits im Blick.

 

Erst einmal führte die Reise zum White Water Walk. Ein wunderschöner Vormittagsspaziergang unterhalb der Niagarafälle in der Great Gorge Schlucht ca.60 m bis zur Oberkante felsig und auch bewachsen. Also nicht so kahl, wie die Grand Canyons. Wildwasserspezialisten hätten hier sicher ihre riskante Freude, weil es ganz ordentlich sprudelt, schlimmstenfalls…. Also nichts für Otto-Normalverbraucher.

Anschließend wurde eincheckt im Hotel „Sheraton on the Falls“ gut sichtbar oberhalb der Niagarafälle, aber der eventuelle Blick aus dem Hotel zu den Fällen bleibt den Suitenutzern vorbehalten und passte nicht ins Reisebudget. Entschädigt wurden wir im Frühstückssaal mit einer schönen Aussicht über das gesamte Panorama.

Die Niagarafälle (donnerndes Wasser) donnern wirklich. Der Niagara River verbindet den Eriesee mit dem Ontariosee und hier stürzen 2,5 Millionen Liter Wasser pro Sekunde 51 Meter in die Tiefe. Durch Gesteinsabbruch erreichen die USA-Fälle nicht mehr die Höhe. Die Fälle werden oben durch die Insel Goat Island (Ziegeninsel) in den USA-Teil und den Kannada-Teil getrennt. Der kanadische Teil ist größer und mit seinem Horseshoe (Hufeisen) sehr imposant. Je nach Touristenaufkommen wird die Durchflussmenge geregelt und sonst für die nützliche Energiegewinnung verwendet.

Für Extremsportler ist eine Abfahrt über die Fälle sehr riskant, weil einerseits viele Unglücksfälle passiert sind und andererseits bei Überleben Gefängnisstrafe droht. Also haben wir gedacht: Wir lassen es lieber. Stark was!!! Aber im Daredevil Museum, das sich im Imax-Kino befindet, können die verschiedenen Wahnsinnskandidaten mit ihren skurrilen Absturztonnen besichtigt werden. Als Erste hat sich eine Frau Annie Taylor 1901 in einem Holzfass heruntergestürzt und ist auch lebend mit einem Schock unten angekommen. Die Filmnachstellung war schon lustig, weil gezeigt wurde, dass die Dame mit einer schwarzen Katze in das wohlgebettete Fass stieg und beim Ausstieg war die Katze weiß. So richtig Kohle konnte sie aus der Sache nicht machen.

Schöne Ansichten gab es im Imax zu sehen nach gewohnter Disneyart.

Der nächste Höhepunkt ist die Bootsfahrt mit der „Maid Of The Mist“. Zunächst gab es für die Schiffstour an die Fälle einen „Ganzkörperkondom“ 😉 , um vielleicht nicht nass zu werden. Das war wirklich ein schwieriges Unterfangen, weil uns rundum ein Regenschleier verbunden mit einer ordentlichen Luftbewegung umhüllte, die einem die Pelerine um die Ohren wehte und uns trotzdem nass werden ließ. War nicht so schlimm, denn es war außerhalb der kritischen Zone schön warm.

Es folgte noch ein Spaziergang neben und hinter die Niagarafälle natürlich mit Pelerine. Gigantisch ist es schon, wenn in unmittelbarer Nähe das Wasser an einem vorbei stürzt. Den Gang durch die zwei Stollen bis hinter die Niagarafälle kann man sich sparen. Es ist einfach nichts zusehen außer einer Wasserwand. Das Naturschauspiel fand seine Fortsetzung im Niagara`s Fury, wo uns die Entwicklungsgeschichte der Niagarafälle in 4-D in einem 360°-Panorama regelrecht um die Ohren gehauen wurde.

Sozusagen Zeit für Gefühle. Am Ende musste die Dauerwelle wieder gerichtet werden. 🙂

Hier geht es weiter nach Mauiva Aircruise-Toronto und Umgebung

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