Reisebericht-Flugerlebnis USA Ost mit Mauiva Aircruise|6


Mauiva Aircruise-Toronto und Umgebung

Von Niagara Falls bis Toronto sind es ca. 130 km über je 3-spurige Autobahnen immer am westlichen „Zipfel“ dem sogenannten goldenen Hufeisen des Ontariosees entlang, der übrigens der „kleinste“ der Seenkette ist. Mit 4 Millionen Einwohnern ist Toronto die größte Stadt Kanadas und die Hauptstadt der Provinz Ontario. Die Stadt ist Kanadas Wirtschaftszentrum und weltweit einer der führenden Finanzplätze, also ein ähnlicher Status wie New York, da auch Toronto nicht Kanadas Hauptstadt ist. Der Ontariosee ist irgendwie immer präsent. Das Einkaufs- und Bankenviertel im Zentrum  befindet sich in der Nähe des Sees und natürlich am CN Tower als herausragende Attraktion. Da keine Bewölkung zu verzeichnen war, hat sich Toronto in seiner ganzen Größe gezeigt, natürlich mit See, Yachthafen und den „kleinen“ Skyscrapern.

Mit seinen 553 Metern Höhe ist der Fernsehturm das Wahrzeichen der Stadt. Er war von 1975 bis 2009 der höchste Fernsehturm der Welt bis der Burj Khalifa in Dubai fertiggestellt war. Neben der Übertragung von Fernseh- und Rundfunkprogrammen hat er natürlich erhebliche touristische Bedeutung mit mehr als 2 Millionen Besuchern. Man muss schon sein Unterbewusstsein überlisten um im inneren Aussichtbereich auf die Glasplatten zu gehen, die den uneingeschränkten Blick nach unten gewähren. Es kribbelt wirklich!!! Die ganz Verrückten werden angeschnallt und umrunden die Aussichtplattform an der Dachkante. Draußen!!!!!!! Natürlich sind auch hier wieder verrückte Stuntrekorde aufgestellt worden. Nicht mit mir. 😉

Neben dem CN Tower das Roger Centre

eine riesige Sportarena für Baseball, Football, Messen und Konzerte. In unmittelbarer Nähe an der Union Station ist ein großes Lokomotivdepot als Museum ausgebaut mit schönen alten Dampfrössern. Die anschließende kleine Stadtrundfahrt führte uns vorbei an Chinatown, Koreatown, Little Italy zur Universität mit einem riesigem Gelände und alten britisch angehauchten Bauten, hier das Ontario Legislative Building. Wer sitzt davor? Königin Viktoria, die Herrscherin des damals britischen Weltreiches. Natürlich sind wir durch den Queens Park spaziert. Eichhörnchen gibt’s hier reichlich. Wo haben wir schließlich Station gemacht? Natürlich an der Queens St. am Nathan Phillips Square mit der Empfehlung unseres Reiseleiters das Toronto Eaton Centre zu besuchen für Shopping in über 230 Geschäften und Restaurants. Die benachbarte Yonge St. ist die Hauteinkaufsstraße Torontos und hat mehr nette Atmosphäre.
Wie an allen Brennpunkten dieser Welt findet man die Gaukler als lebendige Denkmäler, hier war´s zur Abwechslung Elvis. Die Zeit war zu kurz, um diese schöne Stadt wirklich kennen zu lernen.

Zwischen Toronto und Niagara Falls erstrecken sich riesige Ebenen mit Weinanbaugebieten. Die Lage am Ontariosee schafft ein Mikroklima so dass hier gute Trauben gedeihen können. Vergleichbar ist es mit den riesigen Weinbauebenen des Burgenlandes in Österreich.

So landeten wir bei Caroline Cellars Winery ein Weingut. Im Jahr 1978 erwarb die Familie Lakeit 50 Hektar landwirtschaftliche Fläche in Niagara-on-the-Lake, mit Hilfe der Mama Caroline, deshalb Caroline Cellars Winery. Im Laufe der Jahre schränkten sie ihre Landwirtschaft ein und produzierten statt Gemüse nur noch Wein. Seit 2000 wird auch Wein gekeltert. Die wohl viel gepriesenen „Friedas Tomaten“ gibt es nicht mehr. Bei der Weinprobe und der Besichtigung wurde etwas klar: Weinanbau und Weinherstellung sind zwei ganz verschiedene Schuhe. Die Geschmacksnoten der Weine erreichen für meine Begriffe nicht die Qualität von alten langjährigen Weingütern z.B. in Deutschland, Österreich oder Frankreich. Trotzdem ist es sicher Geschmackssache. Die Preise sind deftig und auf den Touristenansturm kalkuliert. So gibt es hier sehr viele Weingüter und ähnliche Geschichten, die von enormer Eigeninitiative und der Verwirklichung amerikanischer bzw. kanadischer Träume zeugen. Die Weinanbaugebiete setzen sich natürlich auch in den USA entlang des Ontariosees fort.

 

Das Städtchen Niagara-on-the-Lake kann wohl viktorianischer nicht sein.

OldEngland lässt grüßen. Sie war ja die erste Hauptstadt von Ontario. Wunderschöne gepflegte Häuser und Parks im britischen Stil. Natürlich gibt es ein Hotel namens „Prince of Wales“. Neben den 3 anderen Theatern hat das Shaw Festival Theater natürlich das weltbeste Ensemble. Im Oktober wurde das Bernhard Shaw Festival zelebrierte. Hier wird der Besucher von einem Event zum nächsten gelockt. 9 Kirchen für diese kleine Stadt. Irre. Hier zahlt man auch aristokratische Preise. Ein tolles italienisches Eis kostet das Dreifache eines guten gleichwertigen in unseren Städten. Aber Holla. Im jeweils schönen Park direkt an der Mündung des Niagara River in den Ontariosee liegen die beiden historischen Forts George und Mississauga, die ihre Bedeutung natürlich während der Unabhängigkeitsbewegung Kanadas hatten. Fort George war damals das Hauptquartier der britischen Armee. Fort Mississauga am ältesten Golfplatz von Ontario. Dieses historische Städtchen hat einfach Geschichte und die wird vermarktet.

Das Brock´s Monument für den „Retter Kanadas“ Major General Sir Isaac Brock (1769-1812) haben wir im Vorbeifahren genommen. Der britische General spielte eine Schlüsselrolle für die Unabhängigkeit Kanadas von den USA. In einem schönen Park gab`s noch eine Blumenuhr. War nicht der Brüller aber sehr gepflegt.

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