Reisebericht-Flugerlebnis USA Ost mit Mauiva Aircruise| 2


Mauiva Aircruise-Zweiter Tag in Big Apple

Die Zeitverschiebung macht´s möglich.

Trotz anstrengendem Ankunftstag war das Erwachen ungewöhnlich früh und kam unserem Programm sehr entgegen. Eine Stadtrundfahrt war bereits von zu Hause aus gebucht, weil in Deutsch. Die Grayliner sind auch eine gute Möglichkeit, da man mit der 2-Tageskarte für 54$ auf allen Rundstrecken ein-und aussteigen kann wie man will. Aber es gibt eine Unmenge von weiteren Angeboten, die gewählt werden können. Es geht einfach darum, den Überblick zu bekommen für diese relativ kurze Zeit des Aufenthaltes. In knapp 5 Stunden haben wir schon einen guten Eindruck gewonnen ohne Anspruch auf Vollständigkeit, weil auch hier kurze Ausflüge gemacht wurden, um die Sehenswürdigkeiten kurz zu besuchen.

 

Vom Theater District am Lincoln Center vorbei und Aufenthalt am Grant´s Tomb wunderschön oberhalb des Hudson River im Riverside Park gelegen. Es handelt sich um ein Mausoleum für den 18. republikanischen Präsidenten der USA Grant, der den New Yorkern besonders zugeneigt gewesen sein soll. Sein Leitspruch, der auch eingraviert ist, war: „Let us have peace“. Sehr vernünftig!!! Die Cathedral of St.John the Divine haben wir uns bei dieser Gelegenheit auch noch angeschaut. Sie steht in der Nähe. Es ist die drittgrößte christliche Kirche der Welt mit eingeschlossener Wohnanlage, Aufzug und immer noch im Bau. Die Freiheitsstatue würde problemlos reinpassen. Wie die Amis so sind, vielleicht soll es mal die größte Kirche werden und sehr komfortabel.

 

Harlem haben wir gestreift und natürlich am 1914 gegründeten Apollo Theater vorbei und weitestgehend bekannt geworden durch die „Amateur Night at the Apollo“ seit 1934. Duke Ellington gastierte hier mit seiner Band. Eine bekannte Entertainerin, Ella Fitzgerald, ist dort 1934 als junges Talent Siegerin dieses Wettbewerbs geworden. Ein bekannter Swingtitel von ihr interpretiert, den jeder kennt: „Bei mir bist du scho(ö)n“. „Where stars are born“ steht über dem Eingang des Theaters. Sammy Davis, Jr., Josephine Baker, Jimi Hendrix, Bill Cosby stehen u.a. dafür. Unter aktiver Teilnahme des Publikums geht es heute noch heiß her. Wenn mehr Zeit ist, kann sonntags oder mittwochs eine Harlem Gospel Tour für 55$ mit 10% NY-Passnachlass auch in Deutsch gebucht werden. Lass dich ein wenig verwöhnen mit dieser tollen Gospel Musik.

Weiter ging es vorbei an der Museum Mile mit Museum oft the City of NY, Guggenheim Museum, auch ein Goethe House ist dabei, Frick Collection, weiter zur Carnegie Hall mit einem der besten Konzertsäle der Welt für 2800 Besucher, Rockefeller Center vorbei am Waldorf Astoria Hotel, wo einst, heute It-Girl, Paris Hilton aufgewachsen ist zur nächsten Station, dem schönen Gelände der United Nations, die kennt jeder.

Durch East Village und Lower East Side mit China Town ging´s zum sehr schön angelegten Battery Park City mit Blick auf die Freiheitsstatue. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Besucherseite des World Trade Center mit der heute fertiggestellten Gedenkstätte für den Terroranschlag vom 11. September 2001. Es bedrückt schon, wenn man an dieser Unglücksstätte steht und wünscht sich „Let us have peace“.

Mauiva Aircruise-Dritter Tag in Big Apple

Wieder früh aufstehen, denn heute wartet der Helicopter auf uns.

Bei Liberty Helicopters haben wir eine Kombination von Flug und Schiffsfahrt über und rund um Manhattan aus Deutschland direkt gebucht. Das war nicht kostenlos, aber über das Internet kann man sich ein einigermaßen günstiges Angebot raussuchen.

Mit der Subway 1, 2 oder 3 geht´s bis zur Station South Ferry. Von hier aus kann man auch kostenlos mit dem NY-Pass zur Freiheitsstatue auf Liberty Island und nach Ellis Island, dem früheren Durchgangslager für 12 Millionen Einwanderer von 1892 bis 1954, mit der Fähre schippern. Ein freundlicher, übrigens farbiger New Yorker von denen es sehr viel hier gibt, nahm uns dann gleich mit in der frühen Morgenstunde zum Downtown Heliport. Es stellte sich heraus, dass er dort beim Bodenpersonal arbeitet. Somit waren wir auch gleich früher am Start bei herrlichem Sonnenschein. Ein einmaliges Erlebnis für ca. 12 Minuten, wenn es rund um die Freiheitsstatue geht und die Skyscraber von oben zu sehen sind und dazu das Kribbeln im Bauch. Ein wenig Zeit war nötig um dieses Erlebnis zu verarbeiten.

Dann ging es auf die Suche nach dem Schiffsanlegeplatz. Zeit war genug.

So sind wir erst mal zur Penn Station an der 34th St gefahren. Weil wir nicht laufen wollten, haben wir einfach einen Bus M5 Richtung Hudson River genommen und siehe da, wir landeten am Hafen für die Circle Line Boat Tour. Jeweils aus Sicht der Schipper haben wir bei herrlichsten Wetter die Skyline von Manhattan vom Hudson River und vom East River aus bewundert. Da gibt es auch Wohnhäuser, unglaublich ;-))), nicht nur Banken und Büros. Sieht manchmal etwas gewöhnungsbedürftig aus, da vieles im Backsteindesign gestaltet ist. Es ist ja nur die Fassade. Eine entspannende einstündige Fahrt, die immer empfehlenswert ist.

Nicht weit von der Anlegestelle liegt der seit 1943 im 2. Weltkrieg und im Vietnamkrieg eingesetzte Flugzeugträger „Intrepid“, der nach seiner Pensionierung 1974 im Jahr 1982 als das Sea-Air-Space Museum stationiert wurde. Seine sehr wechselvolle Geschichte kann man bei Wikipedia gut verfolgen. Sehr beeindruckend ist es schon in solch einem Monster rumzulaufen, die riesigen Aufzüge für die Flugzeuge, um sie zur Wartung unter Deck zu bringen, die spartanischen Mannschaftsräume und die ganze Technik für Antrieb und Versorgung. Es ist eine „kleine“ schwimmende Stadt gewesen. Neben dem Flugzeugträger war auch die britische Concord zu bewundern.

Eine kleine Überraschung durften wir auch noch erleben, da sich ein Jugendmusikkapelle irgendwo aus den USA es sich nicht nehmen ließ gemeinsam mit Fahnenschwenkern einen Auftritt zu absolvieren, natürlich mit Nationalhymne.

Mit dem Bus sind wir zurück bis zum Bryant Park gefahren. Hier trifft sich NY zum Entspannen, Tischtennis spielen, Kaffee trinken und den Snack aus dem diner oder dem Coffeeshop. Im Coffeeshop kann man sich auch das im Nachbarladen zusammengestellte Essen zu sich nehmen. Das stört niemanden. Wir haben es einfach nachgemacht und uns wie New Yorker gefühlt. 🙂

Mauiva Aircruise-Fortsetzung Teil 3 

 „Weltweit-USA-Flugreisen-Eastern Jetsetter“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.