Reisebericht-Kreuzfahrt mit der Nieuw Amsterdam – Adriareise – Reisebericht|3


Ravenna

Am nächsten Mittag steuerten wir  Ravenna an. Aus der Ferne war nur Industriegelände in Sicht, die stationäre Fischerei an der langen Hafeneinfahrt und dann schließlich konnten wir die Adriastrände sehen, die sich weitläufig an der Küste hinzogen, fast bis zum Po, den Fluss!!!!  Zum Baden war leider keine Zeit.

Ravenna war früher mal eine Lagunenstadt, ähnlich Venedig mit Kanälen durchzogen. Heute gibt’s nur noch einen, den Canale Corsini. Unser Kreuzfahrtschiff Nieuw Amsterdam durfte da leider nicht einfahren.

Ravenna mit seiner reichen Geschichte, war Regierungssitz früherer Herrscher und musste sich natürlich einem erneuten Einfall von etlichen Germanen gefallen lassen. Aber wir waren friedlich. Man muss schon Geschichtsprofessor sein, um alles zu erfassen, was die Päpste, Kaiser, Ostgoten, Römer, Markomanen, Hunen usw. alles erobert und hinterlassen haben. Die wertvollste Hinterlassenschaft sind wohl die Mosaike aus dem 5. und 6. Jahrhundert. Es ist faszinierend, was zu dieser Zeit so aus den kleinen Steinchen geschaffen wurde und bis heute erhalten geblieben ist.

Die Unesco hat diese frühchristlichen  und byzantinischen Bauwerke als Weltkulturgut anerkannt. Nicht umsonst wird Ravenna im Jahr 2019 Kulturhauptstadt in Europa. Da wird schon ordentlich geplant. In diesen schönen alten Gemäuern haben wir natürlich wieder ein stilles Plätzchen gefunden, um was zu bestellen?  „Per due cappuccini“.  Interessant war es durch die verschwiegenen Gassen zu schlendern, dabei ab und an einen Blick in die schönen Hinterhöfe zu erhaschen und auch wunderschöne Gartenbereiche zu sehen, die zu Hotels oder Restaurants gehörten. Es war zu früh, um sich dort nieder zu lassen. Dann sind wir zu unserem Glück eben noch über den nur jeden dritten Sonnabend stattfindenden Antiquitätenmarkt gezogen, der so allerlei Nippes anzubieten hatte. Wir fanden  ihn recht niveauvoll.

Die ganze Stadt hat wohl einen niveauvollen Charakter, das zeigt sich in den vielen Events, die hier sattfinden. Also lohnt auch hier ein gesonderter Besuch, wenn vielleicht gerade wieder ordentlich was los ist, z.B. zur Notte d’Oro, Ravenna bella di sera, Mosaico di Notte. Also Kunstfreunde, nichts wie hin. Wir mussten ohne Gnade 19:00 Uhr wieder auf der Nieuw Amsterdam sein, weil  20:00 Uhr zum letzten Sailing  gerufen wurde.

 

Es war ja nicht weit bis Venedig.

Wir schliefen noch selig als unser Mediterranean Cruise dem Ende entgegen ging. Der ausgezeichnete Service verbrachte unsere Koffer bis zum Flughafen, während wir noch genüsslich unser letztes Frühstück einnahmen und dann in unseren Wasserbus stiegen, um noch die Insel Burano zu besichtigen. Wunderschöne bunte Fischerhäuser und die typische Stickerei von Burano waren zu bewundern. An der Inselkette Murano sind wir nur vorbeigeschippert. Man konnte schon sehen, dass die Glasmanufakturen noch funktionieren und reichlich Shops verfügbar waren, die diese weltweit einmaligen  venezianischen Glasprodukte anboten.

Noch etwas war an diesem Sonntag zu bewundern. Die Freizeitruderer, die meist zu zweit wie die Gondoliere in ihren Booten standen und vielleicht auch für die nächste Wettfahrt trainierten.

Am tollsten war eigentlich, dass wir mit dem Schiff direkt zum Flughafen Marco Polo fuhren. Typisch Venezia.

Arrivederci Adria…

Übrigens, eingeladen zu dieser tollen Luxus-Kreuzfahrt mit der Nieuw Amsterdam auf der Adria hat mich meine Partnerfirma Amway, mit der ich seit 1996 zusammenarbeite, aufgrund umsatzbasierender Leistung ;-).

Und nun lasst uns gemeinsam einen kleinen Blick in diese schöne Reise nehmen:

 

tschüssi bis bald

Eure Fifty

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