Reisebericht-Kreuzfahrt mit der Nieuw Amsterdam – Adriareise – Reisebericht|2


und weiter geht es mit der

Kreuzfahrt auf der Nieuw Amsterdam

Tanzen

war jeden Tag möglich, sowohl mit DJ Jazzy in der Northern Lights Bar oder den Bands The Neptuns und  Natalie & The HALCats in der Queen‘s Lounge oder Ocean Bar, natürlich bei gleichzeitigem Genuss der verschiedenen Cocktails bis der Schädel summt.

HAL steht übrigens für die Eigentümer der HAL Antillen N.V.

 

Spielcasino und weitere Unterhaltung

Für Zocker war das Casino nur auf See, dafür aber  in ausreichender Größe verfügbar, um die gewonnenen Mäuse letztendlich dann wieder  in den Souvenir-, Juwelen-, Kunst- und Fotoshops  auf den Kopf hauen zu können ;-).

 

Andererseits sind weitere sinnvolle Geldanlagen eine der vielen Wellnessanwendungen oder die trainergeführten Konditionsquälereien  😉 im The Greenhouse Spa & Salon, Kochkurse im Tamarind Restaurant und die länderspezifischen Informationen im Explorations Café für bewusstere Buchung der verschiedenen Landausflüge.

 

Schwimmen und Spiel

Schließlich sind die Pools Lido (der kann auch überdacht werden) und Sea View und die Bars mit gleichem Namen ein willkommener Relaxbereich für Freiluftfreunde. Abgesehen davon hätten wir uns auch Bewegung verschaffen können beim Basketball, Volleyball, Fussball, Tischtennis und Joggen auf dem Rundkurs. Na ja, alles auf einmal geht nicht.

 

Verwöhnfaktor

Es war genial völlig abgeschlafft nach einem aufregenden Seeaufenthalt abends in den sehr bequemen Betten bei offener Balkontür in den wohlverdienten Schlaf zu tauchen mit der guten Zuversicht am nächsten Morgen den Kaffee zu selbst bestimmten Zeit gebracht zu bekommen.

 

Dubrovnik

Schade eigentlich, dass unsere „Nieuw Amsterdam“ nicht in dem alten romantischen Hafen von Dubrovnik anlegen konnte. Das wäre wieder ein echtes Highlight geworden. Wie sagt man so schön, das Becken ist zu klein für so ein großes Ding.

 

Früh in der 5. Stunde war ein herrlicher Sonnenaufgang über den Bergen von Kroatien zu sehen ehe wir in der 8. Stunde leise im Port Gruz von Dubrovnik, der „Perle der Adria“, andockten. Die von der Stadtmauer umgebene alte Innenstadt ist das eigentliche Prunkstück. Über die Placa-Stradun werden alle Touristen gelenkt, vorbei am Franziskanerkloster mit der ältesten Apotheke Europas (seit 1317) und den wichtigsten kirchlichen Gemäuern. Ein Rundgang auf der Stadtmauer gibt den herrlichen Blick frei auf die Adria und kann mit der Kamera kaum eingefangen werden. Das eigene Erleben ist unwiederbringlich.

Natürlich sind wir wieder durch die Gassen gekrochen, die nicht jeder besichtigt. Reizvolle Wohnungen natürlich in Hanglage und in eng bebauten Häuserreihen schaffen ein urbanes Flair. Man kann sich hier auch einmieten. Na und die Krönung war oben an der Stadtmauer die von Weinranken umgebene Tavern „Lady Pi-Pi“. Da hockte eine in Stein gehauene nackte Lady und offerierte ihre ganze Pracht. Als sie fotografiert wurde, war sie wohl gerade fertig mit Pipi ;-). Das zweite Frühstück hat trotzdem geschmeckt.

Will man mehr sehen, ist ein Urlaub in Kroatien die bessere Lösung. Wir waren eben mal da.

 

Korfu

Schon waren wir am nächsten Morgen auf der Insel Korfu (Kerkira ) dem äußersten Horchposten Griechenlands hart an der albanischen Grenze. Herrlich die Anfahrt an der alten Festung „Palaió Froúrio“ und daneben der „Neo Froúrio“ von 1645 vorbei, die wir natürlich bei der Stadteroberung bestiegen haben, bis zum Gipfelkreuz und dem herrlichen Blick auf die Stadt Korfu.

Graf von der Schulenburg, ein kerniger sächsischer Graf, hat für die Republik Venedig um 1719 Korfu vor der Eroberung durch die Türken gerettet. Dafür hat er ein Denkmal am Eingang der alten Festung. Alle Eroberer der Insel haben ihre baulichen Stile hinterlassen und machen diese Stadt so reizvoll. Vor der Festung befindet sich ein von reichlich Bäumen umgebener alter Exerzierplatz und die Spianáda, eine herrliche Arkadenstraße nach französischem Vorbild. In den vielen Straßencafés gibt’s das Tsitsi birra (Ingwerbier). Man muss es mögen wollen!!!

Wir haben uns in der schönen verbauten Stadt im italienischen Stil, ein stilles Plätzchen gesucht, Cappuccino und Sikomaida, eine Süßigkeit aus in Weinblättern eingerollter Masse aus Nüssen, Mandeln, Feigen, Orangenschalen, Pfeffer, Zimt und natürlich Ouzo, genossen. Köstliche Leckerei!!!!!

Somit haben wir es nicht geschafft, das Achilleion zu besuchen, das die hübsche Kaiserin Sissi bauen ließ und einige Zeit ohne ihren Franz Josef residiert hat. Seit dieser Zeit hat diese Residenz vieles ertragen müssen. Die Botanik und die vielen Skulpturen sollen sehr sehenswert sein. Also, extra Reise planen, damit Griechenland seine Schulden abbauen kann ;-).

Bevor es weiter geht, lasst uns gemeinsam einen Blick in diesen tollen Luxusliner nehmen:

Mit Ravenna geht es dann im nächsten Teil weiter ….

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