Reisebericht Ko Samui Thailand


Ko Samui in seiner Vielfalt

Die Geographie

Ko Samui mit einer Fläche von 233 km² ist nach Ko Phuket und Ko Chang, die drittgrößte Insel Thailands. Sie ist Teil des Samui-Archipels (Muu Ko Samui). Zu diesem Archipel gehören noch weitere 60 Inseln. 258 Seemeilen ist Ko Samui südlich von Bangkok entfernt und ca 25 Kilometer breit.
Das Landesinnere ist überwiegend Berglandschaft und für den „normalen Touristen“ kein Ziel. Bis auf wenige Reste wurde der ursprüngliche Urwald schon vor langer Zeit abgeholzt. Anstelle dessen findet man heute dort Plantagen. Großenteils entlang der Küste führt eine etwa 50 Kilometer lange Ringstraße, interessant für alle die, die Ko Samui insgesamt erkunden wollen.

Das Klima

Ko Samui  liegt mitten in den Tropen, dadurch ist das Klima auf Ko Samui recht feucht und wechselhaft, allerdings immer warm. Das ganze Jahr hindurch kann man über 30 Grad erwarten. Ganzjährig fallen selbst im Wasser die Temperaturen selten unter 28 Grad.
In den Monaten Februar, März und April ist die See ruhig und wenn es regnet, dann meist am Nachmittag und das nur in kurzen Schauern. Durch die Wärme ist schnell alles wieder trocken, feucht teilweise schwül bleibt es dennoch.
November bis Mitte Dezember ist die Zeit der starken Monsun Regenfälle, allerdings hat es sich im Jahr 2011 Anfang April gezeigt, dass es eben auch mal ganz anders laufen kann. Die Unwetter Katastrophe hat
seinerzeit Schäden in Höhe von über einer Milliarde Baht (ca. 23 Millionen Euro ) verursacht. Zum Glück sind diese schweren Regenergüsse um diese Jahreszeit nicht die Normalität. Wir haben Ko Samui im Monat März besucht und empfanden selbst die gelegentlichen heftigenSchauer als angenehm 😉

Der Flughafen von Ko Samui

Mit Bangkok Airways landen wir auf dem weltschönsten Samui International Airport. Man sollte ihn vielleicht Airgarden nennen. Einfach schön und so nebenbei eine lockere Abfertigung. Alles ist sehr offen angelegt, aber natürlich überdacht. Die Sicherheitskontrollen zwar vorhanden aber sehr entspannt.
Wir hatten bei unserem Hotel einen Abholdienst im Vorfeld geordert, mussten aber leider feststellen, dass es mit derartigen Verabredungen – wie wir auch von anderen Touristen gehört haben – nicht ganz so eng gesehen wird und so bedienten wir uns eines normalen Taxis.
Wer eine Pauschalreise bucht hat dies ganz sicherlich nicht zu erwarten, dieser Hinweis hier dient nur den Individual-Reisenden.

Ko Samuis Ostküste bedient an der Chaweng und Lamai Beach alle Urlaubsklischees, wie Sonne, Strand, Wellen, Palmen, Hotelresorts und Restaurants mit Meerblick, Strandhändler mit Souvenirs, Obst und appetitlichen Snacks zur Mittagszeit.

Es war schon schwierig eine ausgleichende Gerechtigkeit walten zu lassen, wenn der mittägliche Höhepunkt des Konkurrenzkampfes der verschiedenen Anbieter ausbrach.
Die Sonne auf Ko Samui ist auch wenn sie versteckt ist, sehr ernst zu nehmen. Keiner sollte – auch wenn er sonnengewöhnte Haut hat – auf gutes Sonnenschutzmittel verzichten.

Das mit der Sonne war eine besondere Erfahrung. Am ersten Tag war es eher trübe, aber der Sonnenbrand am Abend nicht zu übersehen. Also auch Vorsicht bei Tagen ohne Sonne. Und wie bereits gesagt, die  heftigen tropische Regengüsse bei wunderschönen 30 Grad waren überhaupt nicht störend.

Hier geht es zum 2. Teil Ko Samui


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.