Reisebericht Bangkok|3


Reisebericht Bangkok – Besichtigungen

Das älteste Kloster Bangkoks Wat Pho war einer unserer Ausgangspunkte. Den 45 m langen vergoldeten Buddha mit seinen großen Perlmuttfüßen muss man gesehen haben. Ein Beispiel für den Erhalt der wunderschönen Bauten dieser Anlage ist die Spendenaktion mit Dachziegeln. Nun wissen wir, dass 2 Ziegel bezahlt sind und auf einem dieser kunstvollen Dächer mit unseren Initialen versehen. Auffallend waren die vielen Schulklassen, die hier offensichtlich sehr intensiv mit den Traditionen ihres Landes vertraut gemacht werden. Unser Weg führte durch viele weitere buddhistische Einrichtungen, wo sich auch das ganz normale Leben abspielte und die orangenen Kutten auf der Wäscheleine baumelten.

Na und der buddhistische Devotionalienhandel, man könnte auch Handel mit Fanartikeln sagen, blüht mit reichlich Stilblüten. Ganz schnell fanden wir uns in den kleinsten Gassen dieser Stadt wieder, wo das tägliche Leben, Wohnen, Handeln, Versorgen aus kleinen Wohnungen heraus organisiert wurde. Unvorstellbar für westlichen Standard.

 

Von der Klong-Haltestelle Tha Pratunam  führte unsere Stadtentdeckung
über die Ratchaphrarop zum 304m hohen Baiyoke Tower 2. Die Aussicht von der 85. Etage war genial. Man sah unter anderem dieses gut ausgebaute Stadtautobahnsystem und das abrupte Ende der Metro, weil offensichtlich das Geld alle war. In vielen Etagen bis nach unten Märkte ohne Ende. In der 82. Etage haben wir ein Buffet genutzt, dass kaum zu beschreiben ist. Es war einfach alles vorhanden von Vorspeisen, Hauptgerichten, Nachspeisen, Meeresfrüchte, alle Fleischsorten, Gemüse, Obst und, und, und. Natürlich geschmacklich perfekt. Wir haben es nicht geschafft von allem zu kosten, wirklich nur gekostet!!! Das war zu schön. In Europa zahlt man dafür das 3-fache.

 

Der Chao Phraya River ist auch eine Tour wert. Leider ging von unserer Klong-Haltestelle keine Bootsverbindung zum Chao Phraya, obwohl der Klong bis dahin reicht. Diesmal mit einem normalen Taxi zum „normalen“ Preis 2,50 Euro. Auf dem Chao Phraya ist wieder reichlich Bootsverkehr vom Bummelbooten bis Expressbooten war alles vertreten. Natürlich waren wir neugierig das alte Europäer Viertel um das Hotel The Oriental zusehen. Es ist schon überraschend zwischen den teils verkommenen Bauten neue Hotels von feinster Innenausstattung vorzufinden. Abgehakt.

Besser war China Town. Gut über die Wasserstation Tha Ratchawong zu erreichen. Vorher haben wir bequem vom Wasser aus noch den Königspalast und das Wat Phra Kaeo bewundern können. Hier in  China Town brodelt das Leben. Man hat den Eindruck, dass dieser Stadtteil kein Ende nimmt und nur aus Handel und Versorgung besteht. Einfach irre. Trotzdem gab es ruhige und saubere Bereiche für die Rast zwischendurch, um eine herrlich gebratenen Fisch zu verspeisen.

Abends hat es uns irgendwo in ein typisches thailändisches Restaurant mit großem Garten verschlagen. Es wurden kleine holzkohlebefeuerte Fonduetöpfe mit Brühe aufgestellt. Dazu gab es alle möglichen Gemüsesorten, einen großen Teller zartes Schweinefleisch, Reis und  scharfe Beilagen. Es war einfach und köstlich, die abschließende Brühe zu schlürfen. Es ist wohl immer zu empfehlen diesen Restaurants gegenüber den 5-Sterne-Einrichtungen den Vorzug zu geben, weil man ein klein wenig die Lebensart der Thais zu spüren bekommt.

Das Nachtleben von Patpong ist ja wohl weltweit bekannt. Je nach Gusto kann man sich hier wirklich amüsieren. Die berühmt berüchtigten alten Säcke halten hier und in der Umgebung schon nachmittags in den verschiedensten Bars Ausschau  nach „Material“. Travestie ist wohl bei den Thais sehr beliebt. Selbst an einem Einkaufszentrum mit Markt

Im Umfeld war eine Bühne aufgebaut, auf der ein Wettbewerb für Tanzgruppen nach dem Motto „Bangkok sucht die Supertänzer“ stattfand. Auffallend viele Jungmännertruppen in vorwiegend weiblichem Styling.

Bangkok ist wirklich eine Reise wert 🙂


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