Reisebericht Mallorca

Mallorca – nicht Malle


Nun hier der Strand von Es Trenc in voller Pracht

Reisebericht Mallorca fast weißer Sandstrand

Der Strand ist sauber, etwas schmal und einige Kilometer lang. Dazwischen gibt es sogar FKK-Bereiche. Wie fortschrittlich!

Eine Liege für 7,50 €, mit Bast-Sonnenschirmchen für 11€ oder 2 Liegen „mit“ für 15 pro Tag machen den Urlaub perfekt. Bei Wind aus Südwest stellt sich guter Wellengang ein, der bei noch ca. 25 Grad Wassertemperatur richtig Spaß macht.

Sehr reizvoll ist die Fahrt quer durch die Landschaft mit den Gemäuern aus den Natursteinen dieser Gegend, der teilweise recht kargen Landschaft, aber auch mit Weinfeldern, die sicher einen guten sonnengereiften Wein erwarten lassen. Und völlig unerwartete ohne viel Werbung zeigen sich idyllische Restaurants mitten in dieser Einöde. Das macht alles sehr reizvoll. Auch wenn der Bauer mit seinem Truck und dem mit großen Heurollen beladenen Hänger auf der schmalen Straße entgegenkommt und kaum ein Blatt Papier zwischen den aneinander vorbei zirkelnden Fahrzeugen passt. So ist das Landleben!

Jetzt kommt der Renner *lach*

Der Strand von El Arenal in Richtung Palma, also der Playa de Palma.

Vielleicht war der Sonnabend daran schuld. Aber eine Ölsardinenbüchse ist ein Lacher gegen diesen Auflauf von Badegästen mit all ihren Gerüchen und ihrem Geplauder. Und der leichte Sonnenölfilm auf dem seichten aber sonst sauberen Gewässer machte den Eindruck perfekt.

Manchem mag so etwas gefallen. Mir nicht! Für Kinder war es natürlich sehr angenehm, da das flache Wasser nahezu 100 Meter reichte. Das war rechts vom Yachthafen.

Reisebericht Mallorca wer Platz und Ruhe sucht, sucht hier vergeblich

Links vom Yachthafen war es wesentlich agenehmer. Der Strand war teilweise nicht störend naturbelassen von den trockenen Meerespflanzen und wirkte wie eine kleine Bucht und der Wind wehte angenehm kühlend auf die sonnenbelastete Haut. Wenn man keine langen Wege in Kauf nehmen will, kann man es hier schon aushalten.

Reisebericht Mallorca Die Alternative: links vom Yachthafen

Nach diesem Gedränge habe ich mich mit der nächsten Badebucht belohnt:

Der Cala Santanyi in der Nähe der Produktionsstätten für Meeressalz.

Die Strandliege mit Schirm war schon 5€ preiswerter. Einfach familiärer. Am Rand der Bucht konnte man sich durchbalancieren bis zu einer Betonplattform, um gewagte Sprünge aus etwa 4 bis 5m Höhe zu absolvieren

Reisebericht Mallorca Cala Santanyi – eine traumhaft schöne Bucht

Ein wenig weiter wurde das Projekt Equilibrio des Künstlers Rolf Schaffner promotet. Das ca. 6m hohe Kreuz aus den Steinen dieser Gegend soll Gleichgewicht symbolisieren zwischen ähnliche Gebilden in Wolgograd (Russland), Trondheim (Norwegen), Köln und Cork (Irland), die auf der Landkarte ein Kreuz als Meridiane des Friedens darstellen. Kunst eben.
Für mich zeigte sich noch im Meer ein Felsen, der wie ein Tor zum Meer ausgebildet ist. Erdgeschichte eben. Zu entdecken scheint es hier auf Mallorca eine Menge zu geben. Man muss sich nur auf die Strümpfe machen.

Reisebericht Mallorca das braucht schon Balance (Equilibrio)

Bei den „Gabellins“, so nennt man die Einwohner in der Gegend von Cales de Capdepera ist mit der Burg eines der wichtigsten Monumente Mallorcas und viel Grün zu finden. Man merkt, dass die nördlichen Bereiche der Insel näher kommen. Wie auf Teneriffa mit charakteristischen öden Gebieten im südliche Teil und den gut bewachsenen nördlichen Lagen.


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