Facebook Dating

Dating Frauen Facebook


Dating auf Facebook

Hallo ihr Solisten,
ihr habt gerade das siebte Portal ausprobiert aber irgendwie ist das alles nicht euer Ding? Das vorsichtige Taktieren liegt euch nicht so und spätestens in der dritten Mail habt ihr es versaut? Nicht verzweifeln! Es gibt auch noch andere Möglichkeiten, in der virtuellen Welt Kontakte zu schließen. Habt ihr ein Facebook Profil? Wie noch nicht? Dann wollen wir uns mal schnell eins einrichten.

Die Facebook-Generation

Meine Tochter meinte letztens angesichts des 182 Kommentars (Post) auf einem meiner Beiträge: „Ich dachte immer wir sind die Facebook-Generation, aber ihr nutzt das ja viel intensiver.“

Tja, da hat sie wohl Recht, deshalb will ich euch diese Möglichkeit nicht vorenthalten. Klar, es gibt viele Ressentiments gegen Facebook, aber letztlich seid ihr dafür verantwortlich, welche Informationen verfügbar und für wen sie sichtbar sind. Wenn euch Beiträge auf eurer Pinnwand nicht gefallen, könnt ihr sie löschen und was auf eurer Timeline erscheint bestimmt ausschließlich ihr selbst. Also keine falsche Scheu! Rein ins Land der großen Abenteuer. Wenn ihr eure Chancen steigern wollt, benutzt euren richtigen Namen und ein aktuelles Foto für das Profil. Natürlich dürfen sich auch hier die Mädels Phantasienamen geben und irgendwelches Viehzeugs als Profilbild benutzen, bevorzugt Katzen, aber für Jungs ist das tabu, zumindest wenn sie darauf aus sind Bekanntschaften zu schließen und die auch mal zu treffen. Aber seid unbesorgt, die meisten Frauen werden euch in Privatnachrichten weitere Details preisgeben, wenn sie sich für euch interessieren.

Der Vorteil bei Facebook ist, dass alles wesentlich unverbindlicher abläuft, weil Dating hier erst mal nicht im Vordergrund steht, sondern sich erst im Lauf der Zeit ergibt. Neben dem kleinen quadratischen Profilbild habt ihr noch ein deutlich größeres Cover Bild. Hier könnt ihr eine Zusatzinformation vermitteln, die euer Profilbild aussagekräftiger macht. Aber Vorsicht, das ungewöhnliche Maß von 850 x 315 Pixel führt oft zu unerwarteten Ergebnissen, wenn man sich auf die automatische Skalierung von Facebook verlässt. Es empfiehlt sich auf alle Fälle, ein Bild entsprechend zuzuschneiden. Als nächstes müsst ihr die Vertraulichkeitseinstellungen bearbeiten. Mein Profil ist für jeden sichtbar und die ganze Welt darf mir Nachrichten schicken. Das meiste sonst ist auf Freunde beschränkt. Anfangs hatte ich Freunde von Freunden eingestellt, aber es ist höchst interessant, welche Leute ihr auf den Freundeslisten eurer Freunde findet. Und die können dann alle eure Posts lesen, deshalb habe ich die Option weiter eingeschränkt. Ganz unsichtbar dürft ihr euch natürlich nicht machen. Wenn sich nämlich jemand für euch interessiert, wird sie das Profil anklicken. Also lasst ein paar Bereiche auch für Freunde von Freunden sichtbar. Eure Ausbildung zum Beispiel, Musikgeschmack oder andere Interessen.

Freunde finden und ein Netzwerk aufbauen

Facebook bietet auch die Möglichkeit, automatisch eure Kontaktordner in Outlook oder Skype zu durchsuchen und euch dann mitzuteilen wer davon bereits bei Facebook ein Profil hat. Das habe ich aber lieber manuell gemacht. Mit 2.400 Kontakten im Outlook, davon 70% geschäftlich, hielt ich das für keine gute Idee. Kaum angemeldet, kamen die ersten 10 Freundschaftsanfragen, die meisten von Arbeitskollegen. Die habe ich alle angenommen, damit das Profil nicht mehr so leer ist. Ein paar gute Freunde habe ich hinzugefügt und der Rest hat sich von selbst entwickelt. So hatte ich dann innerhalb weniger Tage 50 Freunde zusammen. Wenn ihr nur auf etwas über 20 kommt, ist das aber auch kein Problem.

Die nächste Zeit solltet ihr dann damit verbringen, die Beiträge eurer Freunde und die sich daraus entwickelnden Unterhaltungen zu verfolgen. Kommentiert die Posts, zeigt euch von eurer guten Seite, lasst euch nicht in endlose politische Diskussionen verwickeln und wie schon bei den Dating-Portalen erwähnt, bemitleidet euch nicht selbst. Auch bei Facebook gilt es zunächst mal interessant rüber zu kommen und nicht gleich in die Schublade Jammerlappen oder Fanatiker gesteckt zu werden. Wenn euch bestimmte Themen interessieren, könnt ihr auch einer entsprechenden Gruppe beitreten. Auf Facebook gibt es Gruppen für alle denkbaren Bereiche. Hier lernt ihr sehr schnell neue Leute kennen und kommt auch ruckzuck in den „PN-Modus“. Damit meine ich das Austauschen von Privatnachrichten (PN) mit anderen Gruppenmitgliedern, sei es weil man eine bestimmte Information hat, die vielleicht nicht für alle in der Gruppe interessant ist oder weil man ein gruppenfremdes Thema besprechen will, ohne die anderen zu langweilen.

Wenn euch jemand gefällt, gibt es drei Möglichkeiten, den Kontakt zu vertiefen: Schickt ihr eine Freundschaftsanfrage – das ist der einfachste, aber zugleich auch der unpersönlichste Weg. Wenn es aus den vorangegangenen Diskussionen keinen erkennbaren Anlass dafür gibt, stellt frau ihre Ohren gerne mal auf Durchzug. Oder schickt ihr eine PN, dafür braucht ihr aber einen plausiblen Grund. In einer Themengruppe fällt das meistens nicht schwer. Wie gesagt, Facebook ist kein Datingportal, zumindest gehen davon nicht alle Benutzer automatisch aus. Wenn beides nicht funktioniert, bittet doch einfach euren Freund – also den, auf dessen Seite ihr die betreffende Dame gefunden habt – euch zu empfehlen. Entweder sagt ihr ihm offen den Grund für euren Wunsch oder ihr bittet ihn, euch einigen besonders originellen/fachkundigen/beruflich interessanten oder was-auch-immer Freunden zu empfehlen. Schlagt zwei oder drei vor und mischt eure „Beute“ darunter. Bisher habe ich es noch nie erlebt, dass eine Freundschaftsempfehlung nicht angenommen wurde.

Nächstes Mal verrate ich euch dann ein paar Beispiele wie man sehr leicht Kontakt herstellt und euch so interessant macht, dass die Freundschaftsanfragen zu euch kommen und nicht umgekehrt.

Frohes Networken
Mr. Wrong

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