Namibia Reisebericht

Namibia–Traum und Wirklichkeit|4


Zum Kgalagadi Nationalpark

Wir ziehen weiter auf den staubigen Straßen Deutsch-Südwest-Afrikas Namibias zum grenzübergreifenden, von Namibia, Südafrika und Botswana gemeinsam bewirtschafteten Kgalagadi Nationalpark. Dort hoffen wir auch mal ein paar große Wildtiere vor die Linse zu bekommen.

Namibia Reisebericht Chalet im Camp Mata Mata

Am Sonntag, den 8. September  passieren wir die Grenze zu Südafrika und quartieren uns in einem einfachen Bungalow des staatlichen Camps Mata Mata ein. Hier sind wir Selbstversorger. Entsprechend haben wir uns schon in Windhoek mit dem Nötigsten eingedeckt. Es gibt aber auch einen kleinen Laden hier. Das dem Staat Südafrika gehörende Camp ist recht einfach. Die meisten Touristen bleiben aber nur ein bis zwei Nächte, um von hier aus den Park zu durchqueren. Um 22 Uhr wird der Generator abgeschaltet und das Licht geht aus. Man sollte schon eine Taschenlampe dabei haben. Pünktlich um fünf Uhr früh ist der Strom wieder da und es kann gefrühstückt werden, denn mit Sonnenaufgang wird das Tor zum Park geöffnet.

Preise für das Camp Mata Mata

Doppel Chalet ca. 85 Euro

Die Unterkünfte sind zwar nicht besonders gemütlich, aber sauber und ausreichend groß mit Küche, Schlafraum und Dusche. Die Betten sind natürlich frisch bezogen. Zusätzlich sind je Person noch ca. 18 Euro für das Permit zum Durchfahren des Parks fällig. Die komplette Preisliste für alle Nationalparks in Südafrika findest du hier.

Durch den Kgalagadi Nationalpark

In diesem Park kann man Tiere oft aus nächster Nähe beobachten. Scheu vor Autos haben die schon lange nicht mehr. An Wasserstellen ist aussteigen verboten. Es könnten ja hungrige Katzen vorbeikommen. Ein schlafendes Löwenpaar war leider für ein Foto sehr weit weg. Geparde haben sich nicht gezeigt und die scheuen Leoparde sind nachtaktiv. Man kann leider auf der 120 Kilometer langen Sandpiste nicht zu jeder Tageszeit überall sein. Spätestens um 18:30 Uhr muss man sich wieder im Camp zurückmelden, weil dann das Tor zum Park geschlossen wird. Alles wird streng kontrolliert. Zur eigenen Sicherheit und natürlich auch zum Schutz der Tiere.

Namibia Reisebericht Oryx-Antilope (Spießbock)

Namibia Reisebericht Gelbschnabeltoko

Am nächsten Tag fahren wir zum Camp Twee Rivieren am südlichen Ende des Parks, begegnen dabei Giraffen, Gnuherden, unzähligen Springböcken, Kudus, Spießböcken, Straußen, Hyänen, Schakalen, Streifenhörnchen und beobachten einen Honigdachs beim Buddeln, wonach auch immer er sucht.

Namibia Reisebericht Giraffenfamilie auf dem Weg zur Wasserstelle

Namibia Reisebericht Hyänenrudel beim Mittagsschlaf

Namibia Reisebericht Rote Kuhantilopen

Namibia Reisebericht Erdhörnchen (Streifenhörnchen)

 (Zum Vergrößern der Bilder klick auf das jeweilige Foto)

Gastautor: Gerhard Lehmann

 

Hier geht es weiter mit dem Reisebericht Namibia Selbstfahrer Teil 5

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